Andres Veiel

Regisseur und Drehbuchautor

zur Person Filmografie Arbeitsproben News und Termine

Andres Veiel gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer politisch engagierten Kunst. Besonderes Merkmal der Arbeitsweise Veiels ist die intensive, teilweise mehrjährige Recherche als Grundlage für seine Projekte.

Veiel studierte an der FU Berlin Psychologie und absolvierte parallel von 1985 bis 1989 eine Regie- und Dramaturgieausbildung im Rahmen der internationalen Regieseminare am Künstlerhaus Bethanien in Berlin unter Leitung des polnischen Regisseurs Kieslowski.

Neben der Filmarbeit schreibt und inszeniert Veiel fürs Theater, u.a. am  Theater Basel, dem Schauspiel Stuttgart, dem Gorki-Theater und am Deutschen Theater (Berlin).

Sprachen
Englisch (fließend), Französisch (gut)
Auszeichnungen

für das Fernsehspiel „Ökozid“
Deutsche Akademie für Fernsehen: Bestes Drehbuch 2021 (Nominierung)

für den Dokumentarfilm „Beuys“
Gilde Filmpreis der AG Kino-Gilde für den Besten Dokumentarfilm 2017
Deutscher Filmpreis 2018 in Gold für den Besten Dokumentarfilm

für den Spielfilm „Wer wenn nicht wir“
Alfred-Bauer-Preis 2011
Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater 2011
Deutscher Filmpreis in Bronze 2011 Bester Film
Nominierung für den Regiepreis „Metropolis“ 2011
Hessischer Filmpreis Bester Spielfilm 2011
Festival de Cine Europeo de Sevilla in Silber 2011
10. Pune Intl. Film Festival, Best Intl. Picture 2012
10. Deutscher Hörfilmpreis in der Kategorie Kino 2012
Mejor Opera Prima der Muestra Internacional de Cine Santo Domingo 2012

für „Der Kick“ (Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks)
Grand Prix, Visions du Reel 2006, Nyon
Bester Film, New Berlin Film Award 2006
Film des Jahres 2006, Jury der Evangelischen Filmarbeit
Nominierung beim 44. Adolf-Grimme-Preis 2008 für Spezialpreis

für „Die Spielwütigen“
Publikumspreis in der Reihe „Panorama“ Berlinale 2004
Dokumentarfilmpreis des Bayrischen Rundfunk, Internationales Dokumentarfilmfestival München
Nominierung Europäischer Filmpreis 2004
Preis der deutschen Filmkritik 2005
Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis 2005

für „Black Box BRD“
Hessischer Filmpreis 2001
Bayerischer Filmpreis 2001
Europäischer Filmpreis 2001
Dokumentarfilm des Jahres 2001 (Evangelische Jury)
International Filmfestival Santa Barbara, USA, 2002
Best Documentary Film
Deutscher Filmpreis 2002

für „Die Überlebenden“
Nominierung Deutscher Filmpreis 1996
Hauptpreis Intl. Dokumentarfilmfest München
Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks
Adolf Grimme Preis 1998

für „Balagan“
IFFS Hauptpreis 1994
Friedensfilmpreis Berliner Filmfestspiele 1994
Otto Sprenger Preis 1994 für Nachwuchsfilm
Deutscher Filmpreis 1994 (Filmband in Silber)

Weitere Auszeichnungen für das Gesamtwerk

Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin für das Gesamtwerk (2005)
Hauptpreis zur Förderung der Deutschen Filmkunst der DEFA Stiftung (2006)
Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (2017)

Kino und TV (Auswahl)
2020
Regie und Drehbuch
Co-Drehbuch: Jutta Doberstein
Nominierung Deutscher Fernsehpreis 2021 für Bestes Drehbuch
zero one film für rbb/NDR/WDR
Fernsehfilm
2017
Regie und Drehbuch
67. Berlinale 2017, Wettbewerb (UA)
Gilde Filmpreis der AG Kino-Gilde für den Besten Dokumentarfilm 2017
Deutscher Filmpreis 2018 in Gold für den Besten Dokumentarfilm
zero one film
Kinodokumentarfilm
2016
24h Bayern Episode über Kurt Kister, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung
Regie und Drehbuch
zero one film/Megaherz für BR
TV Dokumentarfilm
2014
24h Jerusalem Episode über den UN-Beauftragten für die palästinensischen Flüchtlingslager
Regie und Drehbuch
zero one film für BR/arte
TV Dokumentarfilm
2013
16 x Deutschland / Baden-Württemberg
Regie und Drehbuch
zero one film für ARD
TV Dokumentarfilm
2010
Regie und Drehbuch
Wettbewerb der 61. Berlinale 2011
Alfred-Bauer-Preis 2011
Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater 2011
Deutscher Filmpreis in Bronze 2011 Bester Film
Nominierung für den Regiepreis "Metropolis" 2011
Hessischer Filmpreis in der Kategorie Bester Spielfilm 2011
Festival de Cine Europeo de Sevilla, Hauptpreis in Silber 2011
10. Pune International Film Festival, Best International Picture 2012
10. Deutscher Hörfilmpreis in der Kategorie Kino 2012
Mejor Opera Prima der Muestra Internacional de Cine Santo Domingo 2012
zero one film
Kinospielfilm
2009
24h Berlin Episode über Kai Diekmann, Chefredakteur Bild
Regie und Drehbuch
zero one film für rbb/arte
TV Dokumentarfilm
2006
Der Kick Verfilmung nach dem gleichnamigen Theaterstück von Andres Veiel
Regie und Drehbuch
56. Berlinale 2006, Panorama (UA)
Grand Prix, Visions du Reel 2006, Nyon
Bester Film, New Berlin Film Award 2006
Film des Jahres 2006 der Jury der Evangelischen Filmarbeit
Nominierung beim 44. Adolf-Grimme-Preis 2008 für Spezialpreis
nachtaktivfilm/Journal Film Volkenborn KG mit ZDFtheaterkanal
Kinospielfilm
2003
Die Spielwütigen
Regie und Drehbuch
54. Berlinale 2004, Panorama (UA)
Publikumspreis in der Reihe Panorama, Berlinale 2004
Dokumentarfilmpreis des Bayrischen Rundfunk, Internationales Dokumentarfilmfestival München 2004
Nominierung Europäischer Filmpreis 2004
Preis der deutschen Filmkritik 2005
Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis 2005
Journal Film Volkenborn KG
Kinodokumentarfilm
2001
Regie und Drehbuch
Festival del Film Locarno 2001
Hessischer Filmpreis 2001
Bayerischer Filmpreis 2001
Europäischer Filmpreis 2001
Dokumentarfilm des Jahres 2001 (Evangelische Jury)
International Filmfestival Santa Barbara, USA, 2002: Best documentary film
Deutscher Filmpreis 2002
Zero Film
Kinodokumentarfilm
1996
Die Überlebenden
Regie und Drehbuch
46. Berlinale 1996, Intl. Forum des jungen Films (UA)
Deutscher Filmpreis 1996 (Nominierung)
Hauptpreis Internationales Dokumentarfilmfest München
Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks
Adolf Grimme Preis 1998
Prädikat: Besonders wertvoll
Journal Film Volkenborn KG
Kinodokumentarfilm
1993
Balagan
Regie und Drehbuch
44. Berlinale 1994, Intl. Forum des jungen Films (UA)
Deutscher Filmpreis 1994 (Filmband in Silber)
Friedensfilmpreis Berliner Filmfestspiele 1994
Otto Sprenger Preis 1994 für herausragenden Nachwuchsfilm
FICC Kritiker Preis 1994 (Dokfilmwoche Leipzig)
IFFS Hauptpreis 1994 (Intern. Federation of Film Societies)

Prädikat: Besonders wertvoll
Journal Film Volkenborn KG
Kinodokumentarfilm
1991
Winternachtstraum
Regie und Drehbuch
Prädikat: Besonders wertvoll
Journal Film Volkenborn KG
Kinodokumentarfilm
Theaterstücke / Inszenierungen / Hörspiele

2021 „Ökozid“
Autor, Co-Autorin Jutta Doberstein
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main

Uraufführung im September 2021 am Staatstheater Stuttgart

2018 „Let Them Eat Money“
Regie, Autor, Co-Autorin Jutta Doberstein
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main

Uraufführung im September 2018 am Deutschen Theater (Berlin)

Festivals/Gastspiele:
Seoul/Korea
Staatsschauspiel Hannover
Theater Siegen
Theater Chemnitz

Hörspielfassung rbb/Deutschlandradio Kultur
Autor

2017 „Welche Zukunft“ Partizipatives Labor
Deutsches Theater Berlin
Regie, Autor, Co-Autorin Jutta Doberstein

2013 „Das Himbeerreich“
Regie, Autor
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main

Uraufführung im Januar 2013 Stattstheater Stuttgart und Deutsched Theater Berlin

Das Stück wurde und wird vielfach übersetzt und auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland in eigenen Inszenierungen gezeigt (Staatstheater Nürnberg, Aachen, Kiel, Kassel, Frankfurt, Neuss, Freiburg, Köln, Cottbus; Prag, Mailand, Rotterdam, Bydgosz/Polen u.v.a.).

Festivals / Gastspiele:
Theater Luxemburg
Schauspielhaus Zürich
Biennale Siegen
Duisburg

Hörspielfassung rbb
Autor

2005 „Der Kick“
Regie, Autor; Co-Autorin Gesine Schmidt
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main
Uraufführung: Theater Basel in Koproduktion mit Maxim Gorki Theater Berlin

Das Stück wurde vielfach übersetzt und an etwa 100  Bühnen in eigenen Inszenierungen aufgeführt (Burgtheater Wien, Thalia Hamburg, Staatstheater Stuttgart, Nürnberg, München, Moskau, Warschau, Santiago de Chile, Split, Prishtina, Osaka, Prag u.v.a.).

Auszeichnungen:
Friedrich-Luft-Preis (Beste Berliner Inszenierung 2005)
Bestes Stück Spielzeit 2004/2005 (Silber), Theater heute
Bestes Stück, Mülheimer Theatertage 2006 (Nominierung)
Robert Geisendörfer Preis 2007 für das Hörspiel „Der Kick“
Kölner Theaterpreis 2007 in der SK Stiftung Kultur
Als „Stück des Jahres 2007“ wurde „Der Kick“ (Inszenierung Theater im Bauturm) ausgezeichnet
Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater (Nominierung)

Festivals:
Theaterfestival Bern, April 2006
Berliner Theatertreffen, Mai 2006
Mülheimer Theatertage (Stücke-Wettbewerb), Juni 2006
Theaterbiennale Wiesbaden – neue Stücke aus Europa, Juni 2006
Festival der Europäischen Dramatik, Santiago de Chile, August 2006

Hörspielfassung rbb, BR
Autor

1991 „Die letzte Probe“
Regie, Autor
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main

Uraufführung Theater am Halleschen Ufer/Akademie der Künste (Berlin) 1991

1987 „Hier drin kannst Du alles haben – ein Stück Knast“
Regie, Autor
Aufführungsrechte: Fischer Theater Verlag, Frankfurt/Main

Uraufführung: Justizvollzugsanstalt Tegel

Bücher / Veröffentlichungen (Auswahl)

„Sie nennen es Sterbehaus“
zusammen mit Marc Brost
Dossier in der ZEIT 46 / 2015
http://www.zeit.de/2015/43/deutsche-bank-frankfurt-westend-manager-aufsichtsrat
Ernst Schneider Preis 2016
Deutscher Journalisten Preis 2016

„Das Himbeerreich“ erschienen in „Theater, Theater“ (Aktuelle Stücke 24) im Fischer Taschenbuch Verlag 2013

„Dokumentarfilm. Werkstattberichte“
Hrsg, zusammen mit  Beatice Ottersbach
UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2008

„1968 – Bildspur eines Jahres“
Co-Autor: Gerd Koenen
Fackelträger Verlag, Köln 2008

„Der Kick – ein deutsches Lehrstück der Gewalt“
Deutsche Verlagsanstalt (DVA), Februar 2007, als Taschenbuch bei Random House, 2009
Buchmesse 2008: Jugendliteraturpreis

„Der Kick“ erschienen in „Theater, Theater“ (Aktuelle Stücke 16) im Fischer Taschenbuch Verlag 2006

„Black Box BRD – Alfred Herrhausen, die Deutsche Bank, Wolfgang Grams und die RAF“
erschienen bei Deutsche Verlagsanstalt (DVA), 2002 bzw. Fischer Taschenbuch Nr. 15985, 2004

„Hier drin kannst Du alles haben – ein Stück Knast“ erschienen in „Theater, Theater“ (Aktuelle Stücke 2) im Fischer Taschenbuch Verlag 1992

Literatur über Andres Veiel

Nikolas Fischer: Das Kino des Andres Veiel. Politische Filme im Balanceakt zwischen Dokument und Fiktion. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2009

Claudia Lenssen: Andres Veiel. Streitbare Zeitbilder. Schüren, Marburg 2019

Andre Bartoniczek: Ästhetische Geschichtserkenntnis – Historische Erinnerung im filmischen Werk Andres Veiels, Transkript Verlag, Februar 2022

Ökozid
(2020)
Fernsehfilm, zero one film für rbb/NDR/WDR
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel (mit Jutta Doberstein)
Kostümbild: Gioia Raspé
mit Friedericke Becht, Nina Kunzendorf, Edgar Selge, Ulrich Tukur
Beuys
(2017)
Kinodokumentarfilm, zero one film
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel
67. Berlinale 2017, Wettbewerb (UA)
Gilde Filmpreis der AG Kino-Gilde für den Besten Dokumentarfilm 2017
Deutscher Filmpreis 2018 in Gold für den Besten Dokumentarfilm
Wer wenn nicht wir
(2010)
Kinospielfilm, zero one film
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel
Bildgestaltung: Judith Kaufmann
Szenenbild: Christian M. Goldbeck
Wettbewerb der 61. Berlinale 2011
Der Kick
Verfilmung nach dem gleichnamigen Theaterstück von Andres Veiel
(2006)
Kinospielfilm, nachtaktivfilm/Journal Film Volkenborn KG mit ZDFtheaterkanal
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel (mit Gesine Schmidt)
56. Berlinale 2006, Panorama (UA)
Grand Prix, Visions du Reel 2006, Nyon
Bester Film, New Berlin Film Award 2006
Film des Jahres 2006 der Jury der Evangelischen Filmarbeit
Nominierung beim 44. Adolf-Grimme-Preis 2008 für Spezialpreis
Black Box BRD
(2001)
Kinodokumentarfilm, Zero Film
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel
Festival del Film Locarno 2001
Hessischer Filmpreis 2001
Bayerischer Filmpreis 2001
Europäischer Filmpreis 2001
Dokumentarfilm des Jahres 2001 (Evangelische Jury)
International Filmfestival Santa Barbara, USA, 2002: Best documentary film
Deutscher Filmpreis 2002
24.05.2022
Black Box BRD
09:15
GEO Television